Bierbrauen in Handarbeit

Augustiner Bräu Kloster Mülln
(Stadt Salzburg)

Salzburg ohne Müllnerbräu? Undenkbar, nicht nur für den Bierliebhaber! Das weltberühmte Wirtshaus mit Österreichs größter und schönster Bierhalle (1000 Sitzplätze in mehreren Sälem und Stüberl mit herrlichem Ambiente) und Biergarten (1500 Plätze) ist, wenn man so will, der östlichste Ausläufer bester bayerischer Bierkultur.
Seit 1621 vereinen sich in Mülln Braukunst und Gemütllichkeit bei traditioneller Selbstbedienung. Man zahlt, holt sich einen Krug, spült ihn aus und lässt ihn mit Bier befüllen. Am herrlichen „Schmankerlgang“ locken bodenständige Spezialitäten oder der berühmte „Bierradi“. Somit kann sich jeder sein Menü zusammenstellen. Oder seine Jause selber mitbringen, ja, selbst das ist im Augustinerbräu erlaubt.
Das Bier mit wenig Kohlensäure trinkt sich leicht, ist es aber nicht…
Hinter bestem Brauhandwerk steckt seit kurzem auch eine erneuerte Sudhaustechnik – unter anderem mit Aschl-Entwässerungstechnik aus Edelstahl.

400 Jahre Brau-Tradition

Die Augustiner-Brauerei zu Salzburg- Mülln wurde 1621 von Augustinermönchen gegründet, die 1605 vom Salzburger Erzbischof Wolf Dietrich von Bayern nach Salzburg berufen worden waren.
Zwischen 1607 und 1614 wurde ein Kloster in Mülln, am Nordhang des Mönchsberges, für die Augustiner errichtet. Da die Augustiner im 19. Jahrhundert in Salzburg ausstarben, übergab Kaiser Ferdinand der Gütige das Kloster den Benediktinern von Michaelbeuern.

Auch heute legt man großen Wert darauf, die gute alte handwerkliche Brautradition zu bewahren. Ein Markenzeichen ist es übrigens seit jeher, Bier vom Holzfass in Steinkrügen auszuschenken.