Biologisch, leichtfüßig und kreativ zur Weltspitze!

Die Käsemacher
(Heidenreichstein, Niederösterreich)

Bodenablauf Eurosink ES100

Für das Waldviertel in Niederösterreich kursieren viele Beschreibungen: für die Wiener sei es die herbe Toskana, heißt es, in einer Fernseh-Satirereihe ist es eine hoffnungslos zurückgebliebene Region, in der sich Fuchs und Henne ‚Gute Nacht‘ sagen, für andere ist es eine mystisch-magische Landschaft mit ausgedehnten Wäldern, Mooren, Granitblöcken, Burgen und Schlössern am Südabfall des Böhmischen Massivs. Doch wer denkt bei all diesen Bildern an Wiesen, Schafe, Ziegen, Kühe, Bauern, Milch und Käse?

Seit 1991 widmen „Die Käsemacher“ im Waldviertel „alle Leidenschaft dem feinen Geschmack“. Entstanden ist das mittlerweile 180 Mitarbeiter zählende Unternehmen aus einer Bauernkäserei, die delikate Ziegenkäsebällchen oder Frisch- und Weichkäse herstellte. Heute werden in den drei Standorten Vitis, Scheutz und Heidenreichstein die Käseköstlichkeiten in vielen Variationen produziert – auch süß mit Obst und sauer mit Gemüse. Schon beim Lesen läuft einem das Wasser im Mund zusammen: Marillen oder Datteln gefüllt mit Frischkäse, Käse-Oliven oder Peppersweet mit Schafkäse, Antipasti-Teller, Waldviertler Bärlauchkäse, Kürbiskäse, Schafkäsebällchen mit Preiselbeeren oder Käse-Gemüse mit frischen Kräutern … Mmmh! Kein Wunder, dass die kleinen Genussbringer in mehr als 40 Länder exportiert werden. Rohstofflieferanten sind 60 Bauern aus der  Region.

Genussmenschen sollten sich einen Besuch der beeindruckenden „Käsemacherwelt“ mit Schaukäserei und Restaurant gönnen. „Meine Großmutter hat schon Käse gemacht. Käse ist Zärtlichkeit, Liebe und Leidenschaft für mich“, meinte „Käsemacher“-Gründer und Geschäftsführer Hermann Ploner. Dieser Leidenschaft begegnet der Besucher bei der Führung auf Schritt und Tritt. Selbst für Kinder ist Kurzweil angesagt: der großzügig angelegte Spielplatz bietet viele Möglichkeiten und im hauseigenen Streichelzoo warten Hasen, Ziegen und Schafe nur darauf gestreichelt zu werden. Und jene,  die den Käsemachern über die Schultern schauen, entdecken  vielleicht die Bodenabläufe von Aschl.