Der Wein, ein Gesamtkunstwerk bei »Effix«

Weingut F. X. Pichler
(Dürnstein, Österreich)

Weingut F.X. Pichler, Dürnstein (randverstärkte Schlitzrinne)

Wer Wachau sagt, muss auch F. X. Pichler sagen”, urteilte der „Gault Millau“ schon vor zehn Jahren. „F. X. Pichler ist der Château Latour, die Domaine de la Romenée-Conti, Zind-Humbrecht, Sandrone und Helen Turley der Wachau“, schrieb 2006 der berühmteste

Weinkritiker der Welt, Robert Parker jr., in seinem „Wein Advocate“ überschwänglich.
Während Kritiker und Weinkenner die Winzerfamilie – Franz Xaver „Effix“ und Rudolfine, Sohn Lucas und Johanna – weltweit in den Weinhimmel loben, bleibt diese am Boden der Realität. Und der sieht so aus: Überwiegend steile Bergterrassen aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die sie mit großem Respekt und Aufwand pflegen und erhalten. Für die Familie sind die Urgesteinslagen außergewöhnliches Kulturgut, für die Weinliebhaber moderne Pilgerstätten, für die UNESCO typisch für das Weltkulturerbe Wachau.
„Im Pflanzenreich macht uns allein der Wein verständlich, wie Erde schmeckt.“ Mit diesen Worten gibt Madame Colette, die französische Dichterin, die Vorstellung der Familie von Natur, Wein und sinnlichem Erleben wieder – vorzugsweise bei Grünem Veltliner und Riesling. Der Wein wird zum Gesamtkunstwerk.

Aschl hat das Weingut, das als architektonisches Juwel das traditionelle Thema der Natursteinmauer aufgreift und neu interpretiert, mit Kombi-, Schlitzrinnen und Eurosink-Bodenabläufen ausgestattet.