Die Feuerwehr, der Stolz des gesamten Marktes

Feuerwehr
(Markt Schwaben, Bayern)

Titelbild-Feuerwehr-Markt-Schwaben

Im 140. Jubiläumsjahr hatte die Feuerwehr doppelten Grund zur Freude: Das neue Gerätehaus wurde eröffnet.

Es sind die Freiwilligen, die für die Gesellschaft wertvolle und eigentlich unbezahlbare Leistungen erbringen. Auch in Markt Schwabach im bayerischen Landkreis Ebersberg ist das beeindruckend der Fall: Dort sorgt die Feuerwehr seit gut 140 Jahren für die Sicherheit. Rund 300-mal im Jahr rücken die Freiwilligen aus, um zu helfen. Dafür stehen den 56 aktiven Feuerwehrleuten sieben moderne Fahrzeuge zur Verfügung, darunter eine 30-Meter-Gelenkdrehleiter.

Im September 2012 feierte der ganze Markt mit der Feuerwehr. Bürgermeister Georg Hohmann lobte die erheblichen Eigenleistungen, ohne die das neue Gerätehaus nicht verwirklicht werden hätte können. Aschl lieferte für das moderne Gebäude effiziente und robuste Entwässerungssysteme für die Fahrzeughalle sowie den Fahrzeug- und Schlauchwaschplatz – Kombi- und Kastenrinnen mit Mittelstegrosten, Eurosink-Bodenabläufe und Gitterroste.

Besonders stolz ist man im 12.100 Einwohner zählenden Markt nicht nur auf das neue Feuerwehrhaus, sondern auf die Jugendfeuerwehr. 17 Mädchen und Jungen gestalten neben der Vorbereitung auf den aktiven Dienst auch viele Stunden ihrer Freizeit wie Ausflüge oder  Sportfestteilnahmen  gemeinsam.

Ein Blick zurück ins Gründungsjahr der Feuerwehr 1872 ist aufschlussreich: In der Chronik finden sich drei „Königlich allerhöchste Verordnungen, die Verhütung von Feuergefahren betreffend“ von König Max II. und König Ludwig II., die im „Wochenblatt für den Amtsbezirk Ebersberg“ veröffentlicht worden waren.
Darin ist von „Fackeln, Wandlichtern, Pechkränzen und Leuchtpfannen“ die Rede. Das lässt erahnen, wie groß die Angst vor Bränden war. 1675 mussten gar 70 lederne Feuereimer, fünf Leitern und drei Feuerhaken zur Brandbekämpfung reichen. Wie sich doch die Zeiten ändern.