Die größte Kunst

des Weinhandwerkes liegt oft im Verzicht

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Foto: Landesweingut Kloster Pforta

Kloster klingt nach Askese und Abkehr vom weltlichen Leben. „Wir selbst sind keine Mönche, aber ihre legitimen Nachfahren. Denn unser Weingut blickt auf eine Geschichte zurück, die 1138 mit der Gründung des Klosters Pforta durch die Zisterzienser beginnt. Sie dauert bisheute an – un gerne noch weitere Jahrhunderte.“ Auch wenn Zisterzienser seit fast einem halben Jahrtausend nicht mehr präsent sind, das Gottvertrauen ist den „legitimen Nachfahren“ geblieben.

Im Weingut herrscht aber noch heute ein geradezu mönchisches Prinzip. Das Beste heißt nicht das Meiste: Oft liegt die größte Kunst des Weinhandwerkes im Verzicht. Also ist nicht die maximale Menge Wein das Ziel, sondern die beste Qualität im Zusammenspiel von Trauben und Böden.

Die beste Qualität und jeweils beste Entwässerungslösung für den Kunden zu bieten, das ist auch die Maxime von Aschl. Im Landesweingut Kloster Pforta leistet Aschl-Technik im Keller seit dem Umbau vor beinahe zehn Jahren beste Dienste. Also schon länger, als der junge Christoph Lindner Kellermeister ist.

Weil eingangs von Askese die Rede war: Kloster-Edition klingt gerade nicht danach. Tatsächlich wird damit das Beste aus den Saale-Unstrut Weinberglagen zusammengefasst: Nur die Trauben von Parzellen und Reben, die sich seit vielen Jahrgängen bewähren, werden zur Kloster-Edition gekürt. Die feinsten Tropfen reifen in Barriques oder Holzfässern zu charaktervollen und lagerfähigen Weinen.