Ein Flaggschiff österreichischer Weinbautradition

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Foto: Weingut Schloss Gobelsburg
Ermöglicht hat den Aufstieg des Weingutes ein Vorarlberger. Michael Moosbruggers Leidenschaft trägt tolle Früchte: Das Falstaff-Magazin zeichnete ihn als „Winzer des Jahres“ aus, „Wine Enthusiast“ nominierte das Schloss Gobelsburg 2015 gar für die „European Winery of the year“.

Als er und sein Winzerfreund Willi Bründlmayer das Gut vor 20 Jahren übernahmen, fanden sie den Weinkeller mit exzellenter Technik vor. Doch Moosbrugger ist überzeugt, mit Individualität bei stark reduzierter Technik den Geschmack der Weinfreunde zu treffen: „Wir versuchen authentische Weine reifen zu lassen. Wie der Wind und die Sonne das Gesicht und den Ausdruck im Gesicht des Bauern prägen, so ist unser Wein ein Abbild des Bodens, des Regens, der Sonne und des Windes.“

In den Kellern des Schlosses wird mit randverstärkten Kombirinnen von Aschl entwässert. Diese Rinnen wurden für die Linienentwässerung im Industrie-und Lebensmittelbereich entwickelt und eignen sich optimal für Zonen mit erhöhtem Grobschmutz. Das große Seiten-und Längsgefälle sichert die Schmutzabfuhr auch bei wenig Wasser.

„Die Reinigung der Rinnen funktioniert sehr gut und schnell“, bestätigt Kellermeister Franz Karner. „Das ist im Presshaus ein großer Vorteil.“ Auch die Randverstärkung hat sich bewährt. Denn in der Praxis bedeutet das „Dynamic Celler Concept“ von Moosbrugger, dass die Stapler mit schweren Fässern und einem Gewicht von bis zu vier Tonnen oft über die Rinnen rollen.