Weingut Dr. H.Thanisch

„Die beste Entscheidung des Kellermeisters“

Weingut

Foto: Weingut Dr. H. Thanisch

„Diese Kombirinnen von Aschl zu beschaffen war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte“, schwärmt Maximilian Ferger. „Das sind mit Abstand die besten Rinnen für einen Weinkeller. Sie funktionieren reibungslos, so muss das sein!“

Das mag was heißen, denn der Kellermeister, Betriebsleiter und Gutsverwalter des Weinguts Witwe Dr. H. Thanisch, Erben Müller-Burggraef, stellt Qualität über alles.

Warum er in der Praxis zu diesem für ihn und Aschl gleichermaßen erfreulichen Schluss gekommen ist? „Erstens sind diese Rinnen am besten einzubauen. Zweitens lassen sie sich auch schnell reinigen. Dieser Reinigungseffekt ist der einfachste und sinnvollste, ohne jeden großen Aufwand. Und drittens lassen sich die Abdeckungen leicht entfernen.

Ich arbeite im Keller mit Kieselgurfilter, plötzlich fällt eine Schraube in die Rinne. Der Mittelstegrost ist schnell entfernt, die Schraube wieder gefunden. Ähnlich schnell sind große Reste herausgeholt. Und viertens sieht die Optik ordentlich und sauber aus. Und fünftens ist der Kellermeister damit hochzufrieden und glücklich.“

Das Weingut hat eine jahrhundertelange Tradition. 1882 erwarben die Thanischs die berühmte Lage „Berncasteler Doctor“. Ein Teil davon macht das heutige Weingut aus, das von einem visionären Team geleitet wird. „Wir sind nun extrem nah an der Biozertifizierung“, schildert Maximilian Ferger. „Und wir agieren auch in Sachen Energie nachhaltig!“ Ein Sonnenkraftwerk produziert Strom und Warmwasser. „Abgesehen davon haben wir das Privileg der besten Filetstücke an der Mittelmosel.“ Das schlägt sich in nationalen und internationalen Auszeichnungen für die hervorragenden Weine nieder – und natürlich auf den Verkauf:

Nicht nur in vielen Ländern Europas wissen Genießer die edlen Tropfen zu schätzen, sondern auch in Australien, Japan, Südkora, Kanada und den USA.
Legendär ist die Geschichte über die Schatzkammer des Kellers. Ende der 1950-er Jahre wurden versteckte Flaschen gefunden, darunter die Berncasteler Doctor Trockenbeerenauslese aus dem Jahr 1921. Das sorgte für großes Aufsehen. Auf Auktionen erzielten diese gehobenen Schätze mehrfach Rekordpreise. 1986 wurde eine Flasche für 11.200 Mark versteigert, das wären heute fast 5.600 Euro. Prädikat „Weltklasse“ also.

„In einem derart erfolgreichen Betrieb mit unserer Entwässerungstechnik präsent zu sein ist neben aller Freude euch eine große Ehre“, meinte CEO Ing. Roman Aschl bei seinem Besuch vor Ort. Dabei stellte sich auch die Frage, wie Maximilian Ferger als Bremer vom Meer zum Wein an der Mosel kommt? „Über Umwege. Als damals meine Freundin vier Monate ins Ausland ging, erkannte ich, dass man anstatt Veterinärmedizin auch Önologie studieren kann und das ganz spannend ist.“ Dann folgten dreieinhalb Jahre auf Schloss Halbthurn im Burgenland, ehe es mit Ehefrau und Kind an die Mosel ging. Dort ist Maximilian Ferger längst sesshaft geworden. Kein Wunder, hat er doch jetzt den schönsten Job der Welt!